Der Entsorgungsmonitor 2008 - Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Berichte über den INSM-Abwassermonitor

Die Reaktionen in der Presse über die INSM-Studie


BILD-Zeitung über den INSM-Abwassermonitor

"Wasser im Osten bis zu 560 Euro teurer!" schrieb die BILD-Zeitung. "Große Unterschiede bei den Wasserkosten in Deutschland: Im Osten zahlen Haushalte bis zu 560 Euro mehr für Wassernutzung als im Westen. Im Schnitt liegen die Gebühren 15 % höher, so eine Erhebung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Am teuersten ist Brandenburgs Hauptstadt Potsdam: Ein 4-Personen-Haushalt mit 504 Liter Wasserverbrauch/Tag (184000 Liter/Jahr) zahlt aufs Jahr gerechnet 786,48 Euro. In Karlsruhe ist es mit 226,32 Euro am günstigsten. Ein Grund für die Preisdifferenzen: Die Stadtwerke kalkulieren die Abwasser-Kosten sehr unterschiedlich", so der Artikel des Boulevard-Blattes.

Hannoversche Allgemeine Zeitung über den INSM-Abwassermonitor

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schrieb unter Berufung auf die INSM-Studie: "Hannoveraner zahlen mehr als doppelt so hohe Abwassergebühren wie die Einwohner von Karlsruhe. Das geht aus einem bundesweiten Vergleich der "Initiative Neue Soziale Markt-wirtschaft" (INSM) hervor, der gestern veröffentlicht wurde. … Die INSM kritisiert, dass Bürger wenig Möglichkeiten haben, auf ihre Gebühren Einfluss zu nehmen. Sparen sie Frischwasser oder lassen ihr Regenwasser auf dem Grundstück ökologisch versickern, steigen mittelfristig die Gebühren, weil die teuren Fixkosten für den Unterhalt der Kanalisation und der Kläranlagen trotzdem bestehen bleiben."

Kölner Stadt-Anzeiger über den INSM-Abwassermonitor

"Kölner zahlen durchschnittlich", so der Kölner Stadt-Anzeiger. "Die Unterschiede sind enorm: In Potsdam zahlt man mehr als dreimal so viel wie in Karlsruhe. Köln liegt unter dem Durchschnitt. … Kölner Wissenschaftler hatten nach Angaben vom Dienstag im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM/Köln) die Gebühren untersucht."

Morgenpost (Berlin) über den INSM-Abwassermonitor

"673 Euro im Jahr für Abwassergebühren" - so fasste die Berliner Morgenpost die Ergebnisse des Abwassermonitors der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zusammen. "Die Berliner zahlen enorm hohe Abwassergebühren. Im Vergleich der Abwasserkosten von 100 deutschen Städten rangiert die Hauptstadt auf Platz 91", heißt es in dem Morgenpost-Artikel weiter. Ein Vier-Personen-Haushalt in der deutschen Hauptstadt müsse danach 673 Euro für den jährlichen Wasserverbrauch zahlen. Die Zeitung zitierte auch INSM-Geschäftzsführer Dieter Rath - mit dem Satz: "Die Kommunen müssen verpflichtet werden, den Bürgern ihre Kalkulationsgrundlagen für die Abwasserentsorgung offen zu legen."

Neue Westfälische über den INSM-Abwassermonitor

Der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstmals publizierte wissenschaftlich ermittelte bundesweite Preisvergleich der Abwasserentsorgungskosten animierte beispielsweise die Neue Westfälische zu folgender Schlagzeile: "Der vergoldete Tropfen - großes Gefälle bei Wasserpreisen / Ostwestfalen insgesamt durchschnittlich". "Im Ländervergleich liegt NRW mit 515 Euro unter dem Bundesdurchschnitt von 529 Euro, Ostwestfalen insgesamt noch etwas niedriger", schrieb die Zeitung: ""Tendenziell zeigt sich, dass geringer verschuldete Kommunen niedrigere Abwassergebühren erheben", sagt Carsten Seim, Leiter des Monitors. Er gibt zu bedenken, dass die Studie nur die Kosten für Abwasser, nicht für Frischwasser berücksichtige."

Nordkurier über den INSM-Abwassermonitor

Der Nordkurier hat auf Basis des in der vergangenen Woche veröffentlichten INSM-Abwassermonitors eigene Recherchen zu den Kosten der Abwasserentsorgung in seinem Verbreitungsgebiet angestellt. Zitat: "In Neustrelitz würde ein solcher Haushalt nach Angaben der Stadtsprecherin Petra Ludewig bei den geltenden Gebühren insgesamt 566,72 Euro zahlen. Damit sortiert sich die Kreisstadt etwa im Mittelfeld ein." Deutlich größer sei die Spanne im Zuständigkeitsbereich des Wasserzweckverbandes Strelitz: "In Wesenberg, Wustrow Priepert und Userin würde man für 184 Kubikmeter 566,72 Euro zahlen. In der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft wären es 617 Euro. In Mirow, Schwarz und Roggentin hätte ein solcher Haushalt 727,40 Euro zu berappen und im Amt Neustrelitz Land (ohne Userin) wären es sogar 777,08 Euro."

Ostseezeitung über den INSM-Abwassermonitor

"Rostock ist ein teures Pflaster" überschrieb die Ostsee-Zeitung ihren Bericht zum INSM-Abwassermonitor.

Süddeutsche Zeitung über den INSM-Abwassermonitor

Die Süddeutsche Zeitung hob durch ihre Schlagzeile "Ostdeutsche zahlen mehr für Abwasser" besonders das Ost-West-Gefälle im INSM-Abwassermonitor hervor: "Die Gebühren für Abwasser liegen laut einer Studie im Osten deutlich höher als im Westen. Im brandenburgischen Potsdam müssten die Menschen mit 786 Euro im Jahr dreieinhalbmal so viel bezahlen wie in Karlsruhe mit 226 Euro, ergab der am Dienstag in Köln von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ( INSM ) veröffentlichte Vergleich von 100 Großstädten."

Tagesspiegel (Berlin) über den INSM-Abwassermonitor

Auch der Tagesspiegel (Berlin) befasste sich unter anderem mit dem Ost-West-Gefälle bei den Abwasserkosten. Bewohner der neuen Bundesländer müssen tendenziell mehr für dieselbe Menge Abwasser zahlen als Westdeutsche. Artikel-Zitat: "Allgemein liegen die Durchschnittskosten in den östlichen Ländern fast 100 Euro über denen im Westen. Als Hauptgründe werden hohe Investitionen nach der Wende und überdimensionierte Bauten wegen zu euphorischer Bevölkerungsprognosen genannt. Allerdings sehen die Experten auch undurchsichtige Kalkulationen als Nachteile. Projektleiter Carsten Seim sagte: "Die Gebührenkalkulation muss öffentlich diskutiert werden, zumal es sich ja um steuerähnliche Abgaben handelt, denen man kaum entgehen kann." So hätten die Versorger beispielsweise bei Abschreibungszeiten und -zinsen für ihre Anlagen durchaus Spielräume zugunsten der Kunden." Nach Angaben des Blattes hatte kürzlich auch die Berliner FDP-Fraktion diese Position vertreten. Die Liberalen, so der Tagesspiegel, "hatten das Land aufgefordert, auf seinen eigenen Gewinnanteil aus den Berliner Wasserbetrieben (BWB) zu verzichten und die Rendite für die privaten Gesellschafter - die Konzerne RWE und Veolia halten jeweils ein Viertel - anders zu berechnen, um die Ausschüttungen in zweistelliger Millionenhöhe zu reduzieren."

WELT über den INSM-Abwassermonitor

Auch die Tageszeitung DIE WELT beschäftigte sich mit dem INSM-Abwassermonitor und schrieb über die Expertise der IW Consult für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): "Riesige Unterschiede bei den Wasserpreisen - Vierköpfige Familie zahlt in Potsdam jährlich 500 Euro mehr als in Süddeutschland - Neue Bundesländer im Nachteil". Auch der Tagesspiegel (Berlin) befasste sich unter anderem mit dem Ost-West-Gefälle bei den Abwasserkosten. Bewohner der neuen Bundesländer müssen tendenziell mehr für die selbe Menge Abwasser zahlen als Westdeutsche. Artikel-Zitat: "Allgemein liegen die Durchschnittskosten in den östlichen Ländern fast 100 Euro über denen im Westen. Als Hauptgründe werden hohe Investitionen nach der Wende und überdimensionierte Bauten wegen zu euphorischer Bevölkerungsprognosen genannt. Allerdings sehen die Experten auch undurchsichtige Kalkulationen als Nachteile. Projektleiter Carsten Seim sagte: "Die Gebührenkalkulation muss öffentlich diskutiert werden, zumal es sich ja um steuerähnliche Abgaben handelt, denen man kaum entgehen kann." So hätten die Versorger beispielsweise bei Abschreibungszeiten und -zinsen für ihre Anlagen durchaus Spielräume zugunsten der Kunden." Nach Angaben des Blattes hatte kürzlich auch die Berliner FDP-Fraktion diese Position vertreten. Die Liberalen, so der Tagesspiegel, "hatten das Land aufgefordert, auf seinen eigenen Gewinnanteil aus den Berliner Wasserbetrieben (BWB) zu verzichten und die Rendite für die privaten Gesellschafter - die Konzerne RWE und Veolia halten jeweils ein Viertel - anders zu berechnen, um die Ausschüttungen in zweistelliger Millionenhöhe zu reduzieren."